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Wo ist die Sommerwärme? Von der Klimaanalage zurück zur Heizung? So wird das Wetter in der ersten Sommerwoche:

​Heute strömt kühlere Atlantikluft in weite Teile des Gebiets. Die Temperaturen bewegen sich nur noch im mäßig warmen Bereich zwischen etwa 18 und 23 Grad, in höheren Lagen entsprechend darunter. Gleichzeitig baut sich von Süden her ein Ausläufer des Azorenhochs auf und sorgt vorübergehend für etwas stabilere, ruhigere Wetterbedingungen. Das heißt im einzelnen: Der Himmel ist dabei meist stark bewölkt mit nur kurzen, regionalen Auflockerungen. 

Besonders im Nordosten bleibt die Bewölkung dicht, dort fällt teils länger anhaltender, frontal geprägter Regen mit Mengen von etwa 10 bis 25 l/m² innerhalb von rund zwölf Stunden.

Im übrigen Land: Eine schwache Stabilisierung in mittleren Höhen dämpft die Schauerentwicklung etwas, verhindert sie jedoch nicht vollständig. Dadurch entstehen vereinzelt Schauer und lokal kurze Gewitter, vor allem im Süden sowie im Nordwesten. 

Der Wind weht überwiegend aus West bis Südwest und kann zeitweise böig auffrischen, in höheren Lagen sowie im Alpenvorland sind einzelne stärkere Böen bis etwa Stärke 7 Beaufort möglich.


In der Nacht zum Donnerstag verlagern sich die letzten Niederschlagsgebiete langsam nach Osten. Es lockert die Bewölkung anschließend etwas auf. Gleichzeitig kündigt sich im Westen bereits die nächste Wetterstörung an. Ein neues Tiefdrucksystem mit zugehöriger Front zieht heran und sorgt dort schon in den frühen Morgenstunden für erste schauerartige Regenfälle, teils auch mit eingelagerten Gewittern. Der Wind dreht dabei auf südliche Richtungen und nimmt wieder etwas zu. Die Temperaturen sinken auf etwa 15 bis 7 Grad.

Die Wetteraussichten:

Donnerstag – erneute Unbeständigkeit mit Gewitterneigung 

Am Donnerstag bleibt die Wetterlage insgesamt labil und von wiederholten Störungen geprägt. Während der Osten und Südosten zunächst noch vergleichsweise ruhige Phasen mit zeitweiligem Sonnenschein erleben, nehmen dort erst zum Abend hin Schauer und einzelne Gewitter zu. In den übrigen Regionen dominiert eine wechselhafte und feuchte Wetterstruktur. Immer wieder ziehen Niederschlagsgebiete durch, teilweise auch kräftiger ausgeprägt und von Gewittern durchsetzt. Regional sind dabei auch intensivere Entwicklungen möglich mit Starkregen, Hagel sowie stark auffrischendem Wind bis hin zu Sturmböen. Lokal kann es zu eng begrenzten Unwettersituationen kommen. Die Temperaturen erreichen je nach Sonneneinstrahlung Werte zwischen 18 und 26 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Der Südwestwind bleibt meist mäßig, verstärkt sich jedoch in der Nähe von Schauern und Gewittern deutlich. Im Bergland treten zeitweise stärkere Böen auf. 


Freitag – abgeschwächte Westströmung 

Am Freitag bleibt die Grundströmung westlich geprägt, die Atmosphäre zeigt sich jedoch etwas weniger energiegeladen. Vor allem in der Nordhälfte treten einzelne Schauer und kurze Gewitter auf, insgesamt ist die Wetteraktivität aber deutlich reduziert. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 22 Grad bei schwachem bis mäßigem Westwind. 


Samstag als wechselhafte Übergangsphase 


Am Samstag greift von Westen her erneut ein dichter Wolkenschirm mit zeitweiligen Regenfällen oder einzelnen Schauern über, während der Osten noch länger freundlich bleibt. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 20 und 24 Grad. In der Nacht zum Sonntag bleibt es überwiegend wolkenreich mit gelegentlichem Regen, später auch trockener werdend. Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 8 Grad. 


Sonntag mit Störungen

Der Sonntag selbst zeigt ein geteiltes Wetterbild: Im Nordwesten treten wiederholt Schauer und kurze Gewitter auf, während in anderen Regionen längere sonnige Abschnitte dominieren. Die Temperaturen erreichen 19 bis 26 Grad. Der Wind weht meist aus westlichen Richtungen, im Norden zeitweise böig. 


Montag – ruhiger und freundlicher Zwischenabschnitt 

Am Montag stellt sich vorübergehend eine stabilere Wetterphase ein. Sonne und Wolken wechseln sich ab, begleitet von nur wenigen, meist harmlosen Schauern. Die Temperaturen steigen auf 20 bis 26 Grad bei schwachem bis mäßigem West- bis Nordwestwind. 


Dienstag und der Trend

Im weiteren Verlauf bleibt die Wetterlage insgesamt wechselhaft und von wiederkehrenden Tiefdruckeinflüssen geprägt. Besonders in den Nachmittags- und Abendstunden ist immer wieder mit Schauer- und Gewitterbildung zu rechnen. Zwischen diesen Phasen treten jedoch auch ruhigere Abschnitte auf, sodass kein durchgehend unbeständiges Wetter zu erwarten ist. Die Temperaturen bewegen sich insgesamt im mäßig warmen Bereich, ohne ausgeprägte Hitzeentwicklung. Insgesamt ergibt sich ein typisches Frühsommermuster mit wechselnden Luftmassen, wiederholten konvektiven Prozessen und kurzen stabileren Zwischenphasen.